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KONTROLLIERTE/KRITISCHE ARBEITSBEREICHE Häufig gestellte Fragen

Handschuhe aus Nitril, Vinyl und Polychloropren haben gute ESD-Eigenschaften.

Produktdatenblätter werden dazu verwendet, Kunden in einem leicht verständlichen Format über unsere Produkte zu informieren. Wenn Sie spezifische Fragen zu einem Produkt haben, können wir Ihnen detaillierte Antworten und Berichte übermitteln. Für einige unserer Produkte sind umfangreiche Informationen verfügbar, und für eine Reihe von diesen haben wir Produktbewertungspakete zusammengestellt.

Wir haben eine über 50-jährige technische Erfahrung in Verbindung mit Reinräumen und kritischen Arbeitsbereichen. Dieser Reichtum an industrieller Erfahrung bildet unser einmaliges, unbezahlbares Wissensfundament für die Unterstützung unserer Händler und deren Kunden bei der Auswahl des richtigen Produkts für deren Anforderungen. Wir stehen Ihnen für die Beantwortung Ihrer Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

Latexhandschuhe werden aus Naturgummilatex hergestellt, der aus dem Saft des Gummibaums (Hevea brasiliensis) gewonnen wird.

Nitrilhandschuhe werden aus einem auf Petroleum basierenden, vernetzten Film aus Synthetiklatex hergestellt, der durch eine Co-Polymerisierung von Butadien mit Nitril zu einem Nitrilelastomer geformt wird.

Eine durch Handschuhe ausgelöste allergische Reaktion oder Hypersensitivierung ist die Reaktion des menschlichen Immunsystems auf Latexproteine und/oder in der Herstellung von Handschuhen verwendete Zusatzstoffe. Die Bandbreite reicht von leichten Reaktionen (Hautausschlag, Fließschnupfen oder juckende, tränende Augen) bis extremeren Symptomen, wie Gesichts- oder Halsschwellungen und Atembeschwerden. Während die meisten Allergien oder Sensitivierungen allgemein leichter Natur sind, zeigt ein sehr geringer Prozentanteil der Nutzer äußerst ernsthafte Reaktionen.

Typ I: Als schwerste und seltenste Form ist die Typ-I-Allergie eine sofortige und potenziell lebensbedrohliche Reaktion, vergleichbar mit der heftigen Reaktion einiger Menschen auf Bienenstiche. Diese Form einer Allergie wird allgemein von Latexproteinen ausgelöst. Eine Latexallergie kann durch einen wiederholten/längeren Kontakt mit Latexprodukten über einen gewissen Zeitraum erworben werden. Typ IV: auch bekannt als „Allergische Kontaktdermatitis“. Die Symptome sind ein verzögerter, nässender Hautausschlag mit Blasenbildung. Diese Reaktion wird allgemein durch Beschleunigerchemikalien ausgelöst, die in der Produktion von Gummiprodukten eingesetzt werden. Unser Angebot umfasst Produkte, die ohne Beschleunigerchemikalien hergestellt werden. Nähere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

Gemäß PSA-Richtlinie (89/686/EWG) ist jede „persönliche Schutzausrüstung, die nur einen begrenzten Chemikalienschutz bietet . .' eine PSA von „Komplexer Konstruktion“, d.h. der Kategorie III. Alle Handschuhe, die vor nur schwach aggressiven Reinigungsmitteln schützen, deren Wirkung ohne weiteres reversibel ist (Schutzhandschuhe vor verdünnten Waschmittellösungen usw.), werden von der Richtlinie als „Einfache Konstruktion“ definiert und fallen in die Kategorie I. Somit fallen alle Handschuhe, die vor allem außer der schwächsten Chemikalie schützen soll, in die Kategorie III.

Die Verpackung weist deutlich darauf hin, dass es sich um sterile Handschuhe handelt. Ein roter Bestrahlungsaufkleber auf dem Verpackungskarton weist darauf hin, dass der Inhalt mit Gamma-Strahlen sterilisiert wurde. Der Bestrahlungsaufkleber ist vor der Sterilisation gelb und färbt sich während des Verfahrens rot. Es ist ein Bestrahlungszertifikat erhältlich, in dem die Los- und Kartonnummer angegeben ist, und das die Sterilisierung der Handschuhe bestätigt.

Für einen zusätzlichen Schutz empfehlen wir eine Doppelbehandschuhung. Mit der Anzahl der Lagen erhöht sich der Chemikalienschutz. Außerdem schränkt die Doppelbehandschuhung die Gefahr einer Penetration durch Mikrolöcher ein. Statistisch gesehen ist die Möglichkeit, dass sich zwei Mikrolöcher an zwei unterschiedlichen Handschuhen exakt an derselben Stelle befinden, sehr gering. Handschuhe, die für eine Doppelbehandschuhung konzipiert sind, bieten dem Träger bei der Zubereitung und Anwendung von Zytostatika eine zusätzliche Schutzschicht. Durch das Tragen eines hellfarbenen Unter- und naturfarbenen Oberhandschuhs wird eine Beschädigung sofort sichtbar. Der Träger erkennt frühzeitig einen notwendigen Handschuhwechsel.

Sie würden einen Handschuh mit einer Stulpenlänge von 40,5 cm tragen, wenn Sie bis zum Ellbogen geschützt sein wollen, und diese über den Armschützer ziehen. Eine Stulpe von 40,5 cm hält den Armschützer außerdem besser in Position als eine Stulpe von 30,5 cm. Aufgrund dieser Vorteile steigt das Interesse an Handschuhen mit einer Stulpenlänge von 40,5 cm. Unser Nitrilhandschuh BioClean N Plus (BNPS) 16" bietet diesen Schutz.